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Was wurde eigentlich aus …?
Sie präsentierten sich uns als Seuchen oder Katastrophen mit ungeahnten Folgen. Nur um sich dann wieder in den dunklen Ecken des Blätterwaldes zu verstecken. Ob sie dort lauern um wieder zuzuschlagen? Oder ob sie für immer verschwunden sind?
Man stelle sich vor, es ist Schweinegrippe und keiner geht hin. So oder so ähnlich könnte man die Situation beschreiben, mit der sich Impfexperten in der Hochzeit der „Neuen Grippe“, ausgelöst durch das Virus H1N1, konfrontiert sahen. Das war aber auch eine Verwirrung! Erst lief sie, aus Mexiko kommend, unter Pandemie, die uns alle dahinraffen würde. Und jeder war verdächtig, der auch nur einen Borrito zu Abend gegessen hatte … … dem Ozonloch? Ende der 1970er Jahre stellte man fest, dass das Ozon in den Luftschichten der Stratosphäre abnahm. Panik. Der nun nicht mehr gegebene Schutz vor UV-Strahlung eroberte im Sturm die Medien, war das Thema überhaupt, galt als Vorbote des Verderbens. Von dieser Stimmung ist nicht viel geblieben. Es habe sich erholt, das liest man schon seit zwei, drei Jahren überall. Wenn man überhaupt etwas liest. Anscheinend Anlass genug, sich nicht mehr zu sorgen … … BSE? Was haben wir nicht Witze gerissen. Der Rinderwahn brachte uns mehr zum Lachen als alle Ostfriesen und Blondinenwitze zusammen. Rindfleisch geriet auf einmal in den Verdacht, zu Verdummung zu führen. Kuhmilch ebenso. Be jemandem, der einen Lachanfall hatte, wurde Rinderwahn „diagnostiziert“. Dabei ist gar nicht sicher, dass sich die Krankheit auf Menschen überträgt … Von Ursel Nendzig |
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